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Narben ganz natürlich loswerden

Narben können dem Selbstwertgefühl arg zusetzen. Vor allem dann, wenn sie sich an gut sichtbaren Stellen – wie beispielsweise im Gesicht – befinden.
An alle, die sich über ihre Narben ärgern: Es ist durchaus möglich, diese „Wundmale“ mit natürlichen Mitteln weniger sichtbar zu machen.
Ein wenig Geduld brauchst du sicherlich. Wenn du jedoch nicht unbedingt das Geld für teure kosmetische Behandlungen ausgeben kannst oder willst, könnten diese Naturheilmittel eine Alternative für dich sein.
Falls du wissen möchtest, wie du deine Narben ganz natürlich loswerden kannst, dann solltest du hier weiterlesen.

Arten von Narben

Narben sind immer Bestandteil eines Heilungsprozesses.
Wenn die Wunde schnell heilt, wird weniger Kollagen gebildet und die Narbe wird weniger sichtbar sein. Je größer und tiefer die Verletzung ist, um so mehr Kollagen bildet sich und um so auffälliger wird die Narbe.
Aber auch andere Faktoren wie beispielsweise dein Alter können bei der Narbenbildung eine Rolle spielen.

Hypertrophe Narben

Hypertroph nennt man erhabene, verdickte Narben, die durch die Produktion von zu viel Narbengewebe entstehen.

Atrophe Narben

Wenn sich zu wenig Narbengewebe gebildet hat, wird die Wunde nicht ganz ausgefüllt und es entstehen eingesunkene (atrophe) Narben.

Keloide Narben

Diese Wundmale sind so genannte Wucherungen, die sich über den verletzten Bereich hinaus ausbreiten.

Kontrakturnarben

Nach großflächigen Hautschäden wie beispielsweise nach Verbrennungen kann sich das Narbengewebe zusammenziehen und verhärten, wodurch so genannte Kontrakturnarben entstehen können.

Mit diesen Hausmitteln kannst du Narben natürlich loswerden

Nicht jedes Naturmittel wirkt bei jedem Menschen gleich gut. Deshalb findest du hier verschiedene Möglichkeiten, um für dich die wirkungsvollste Methode herauszufinden.

Ätherische Öle

Hagebuttenöl, Weihrauchöl, Geranienöl, Zedernöl und Lavendelöl sind überlieferte ätherischen Öle, die zur Behandlung von Narben die besten Ergebnisse erzielen sollen.

Hagebuttenöl wirkt gegen Entzündungen und hilft dir durch seine aufhellenden Eigenschaften, Aknenarben weniger sichtbar zu machen.

Weihrauchöl ist ein überliefertes Öl, welches Aknenarben reduzieren kann. Das „heilige Öl“ hat aber auch noch viele weitere Vorteile.

Geranienöl wird traditionell verwendet, um geschädigte Haut bei der Heilung zu unterstützen.

Lavendelöl ist unter anderem bekannt dafür, dass es Wunden schneller heilen und das Wachstum von neuem Gewebe anregen kann.

Zedernöl wird aus der Atlaszeder gewonnen und kann deine Haut nicht nur beruhigen, sondern auch regenerieren.

Weil ätherische Öle sehr intensiv sind und auch Allergien verursachen können, solltest du sie mit einem Trägeröl (siehe unter Öle) vermischen. Diese Mixtur kannst du nun auf die Narbe massieren. Nach 30 Minuten Einwirken ist es Zeit, dass du die Reste mit warmem Wasser abzuwaschen.

Die Rezeptur: 1 Esslöffel Trägeröl (siehe unter Öle) + 1 Tropfen ätherisches Öl

Öle

Olivenöl, Mandelöl und Kokosöl eignen sich nicht nur als Trägeröl in Kombination mit ätherischen Ölen (siehe oben), sondern auch solo gut, um deine Narben zu pflegen.
Zur puren Anwendung auf Narben wird dem Johanniskrautöl und dem Ringelblumenöl eine besonders positive Wirkung zugeschrieben.

Das Öl solltest du etwa 5 Minuten kreisend einmassieren und 30 Minuten einwirken lassen.
Danach kannst du die Stelle mit warmen Wasser abwaschen.
Für einen guten Effekt solltest du die Prozedur dreimal täglich wiederholen.

Vitamin E

Weil Vitamin E die Bildung von Kollagen fördert, ist es besonders gut zur Narbenbehandlung geeignet.
Einige Tropfen (es geht auch eine aufgeschnittene Kapsel) kannst du großflächig auf den Bereich der Narbe massieren und 15 Minuten wirken lassen. Danach mit warmen Wasser abwaschen.
Dreimal täglich angewendet, bringt es aus meiner eigenen Erfahrung gute Erfolge.

Aloe Vera Blätter auf Holzbrett mit Gel auf Holzlöffel

Aloe Vera

Sowohl das Polysaccharid Glukomannan als auch das Hormon Gibberellin sind durch bestimmte Interaktionen mit den Wachstumsfaktoren der Fibroplasten in der Lage, die Kollagensynthese zu fördern.

Im Ergebnis beschleunigen die beiden Stoffe nach äußerlicher Anwendung die Wundkontraktion und die Festigkeit des Narbengewebes. Das bedeutet, dass deine Wunden schneller heilen und ein robusteres Narbengewebe bilden.

Wie du Aloe Vera anwenden kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Kartoffeln

Ihre Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren) wirken entzündungshemmend und abschwellend.

Dank Katecholase, einem Enzym der Kartoffel, kannst du sowohl dunkle Flecken auf der Haut beseitigen und gleichzeitig die Haut aufhellen (1).

Um den Kartoffelsaft herzustellen, brauchst du nur eine Kartoffel zu reiben und durch ein Sieb zu drücken. Den Saft kannst du in einem Glas auffangen. Lasse den Kartoffelsaft für 10-15 Minuten auf der Narbe (oder auch auf dem ganzen Gesicht) einwirken, bevor du ihn mit warmem Wasser abwäschst.
Bei täglicher Anwendung über zwei Monate sollen beeindruckende Ergebnisse erzielt werden können (1).

Banane

Eine reife, zerdrückte Bio-Banane mit Honig kombiniert, soll ein ideales Mittel gegen Narben und Hyperpigmentierung sein.

Bei dunklen Narben kannst du etwas Zitronen- oder Orangensaft zugeben, um sie aufzuhellen.

Fazit

Wenn du möchtest, dass deine Narben so unauffällig wie möglich werden, könntest du diese natürlichen Mittel ausprobieren.
Wie bei jedem Naturheilmittel rate ich, den Arzt oder Heilpraktiker vorab nach der besten Therapie zu befragen.
Beachte bitte auch meinen Haftungsausschluss.

Bleib oder werde gesund und pass gut auf dich auf!

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