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Schützenhilfe für die Seele: Johanniskraut

Gerade jetzt in der scheinbar nicht endenden Zeit der Pandemie suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, ihrer Niedergeschlagenheit, Angst oder Traurigkeit entgegenzuwirken.

Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine der ältesten Medizinpflanzen. Schon Paracelsus, einer der wohl bekanntesten Ärzte des Mittelalters, nutzte dieses Heilkraut unter anderem zur Behandlung von Depressionen.

Die großen Vorteile der Johanniskrautpräparate liegen darin, dass sie im Vergleich zu chemisch hergestellten Drogen weitgehend nebenwirkungsfrei sind und dass sich durch die Einnahme keine Medikamentenabhängigkeit entwickelt.

Seelenbalsam Johanniskraut

Genau zu der Zeit der Sommersonnenwende, wenn die Tage am längsten sind, erfreut uns das Johanniskraut mit seinen goldgelben Blüten. Der sternförmige Blütenkelch scheint das Sonnenlicht der langen Sommertage regelrecht aufzusaugen. Möglicherweise ist das die Verbindung, weshalb diese kraftvolle Heilpflanze unserer verletzten Seele so gut tut. Was kann es also Schöneres geben, als an grauen Tagen oder in schwierigen Lebensphasen ein wenig Licht und Sonne in unser Herz zu lassen?

Weil die Wirksamkeit von Johanniskraut in wissenschaftlichen Studien gut belegt und dessen Wirksamkeit mit synthetisch hergestellten Antidepressiva durchaus vergleichbar ist, hat Johanniskraut auch in der Schulmedizin seinen wohlverdienten Platz gefunden.

Johanniskraut kann als Tee, als Johanniskraut Urtinktur oder als eine Kombination der homöopathischen Potenzen D6 und D12 (Hypericum Potenzakkord) angewendet werden.

Johanniskraut

Was kann Johanniskraut für mich tun?

Johanniskraut ist eine wertvolle Hilfe bei:

  • Psychischen Problemen, Stress oder Angst

    Gerade in persönlich und wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wie wir sie gerade durch die Pandemie erleben, kann man die Seele durch die Einnahme von Johanniskrautpräparaten stabilisieren. Dieser Effekt bleibt sogar erhalten, wenn man das Präparat nach einer längeren Einnahme langsam wieder ausschleicht. Zur Wiederherstellung der psychischen Gesundheit eignet sich Hypericum Potenzakkord am besten. Dabei solltest du immer mit einer geringen Anzahl Tropfen beginnen und die Dosis langsam steigern.
  • der Behandlung von Wunden
    7 Tropfen Urtinktur mit einem Esslöffel Johanniskrautöl mischen und auf eine sterile Kompresse geben. Die Wunde kann damit gereinigt, aber auch gepflegt und somit geheilt werden.

  • Muskelkater oder schmerzende Nervenentzündungen
    Auch hier hilft eine Mischung aus Johanniskraut Urtinktur und Johanniskrautöl (siehe oben), indem man die schmerzenden Stellen mit dieser Mixtur einreibt.
  • Magen-Darm-Beschwerden
    Johanniskrautöl mit einigen Tropfen Hypericum Urtinktur oder Hypericum Potenzakkord wirkt zuverlässig gegen diese gesundheitlichen Probleme. Auch ein Reizmagen oder Reizdarm kann gut damit behandelt werden. Für den äußeren Bereich bereitet man eine Mixtur aus einem Esslöffel Johanniskrautöl und 10 Tropfen Urtinktur oder Potenzakkord zu. Dieses Öl wird in rechtskreisenden Bewegungen rund um den Bauchnabel einmassiert.
  • Asthma
    Nach der traditionellen chinesischen Medizin gibt es einen engen Zusammenhang zwischen dem Dickdarm und der Lunge. Deshalb kann auch hier die Bauchmassage mit Johanniskrautöl in Verbindung mit der innerlichen Einnahme von Urtinktur oder Potenzakkord eine gute Hilfe sein.

Dies ist nur eine kleine Auswahl der vielen Möglichkeiten. Wenn du mehr zu den positiven Eigenschaften und zur Anwendung dieses alten Heilmittels erfahren willst, gibt es unter dem folgenden Link viele interessante Informationen für dich.
https://www.globuli.de/einzelmittel/globuli-von-g-bis-i/hypericum/

Johanniskrautöl in Glasflasche neben Johanniskrautblüten

Was zu beachten ist…

Bei innerer Anwendung empfiehlt es sich immer, zunächst mit einer geringen Dosis zu beginnen. Wie bereits oben erwähnt, solltest du mit einer geringen Tropfenzahl Hypericum Potenzakkord beginnen, die du dann langsam langsam steigern kannst.
In einigen Fachbüchern und – zeitschriften wird über eine Lichtempfindlichkeit durch die Einnahme von Johanniskraut berichtet. Deshalb ist es ratsam, während der innerlichen oder äußerlichen Anwendung auf ein ausgiebiges Sonnenbad zu verzichten.
Bei unklaren Beschwerden solltest du auf jeden Fall medizinischen Rat einholen, bevor du mit der Anwendung beginnst.

Woher bekomme ich die Produkte?

Gerade wegen seiner vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sollte Johanniskrautöl, Johanniskraut Urtinktur und Hypericum Potenzakkord in keiner Hausapotheke fehlen.

Johanniskrautöl kann in Apotheken fertig gekauft werden. Es lässt sich jedoch auch ganz leicht selbst herstellen. Dazu sammelst du die zarten gelben Blüten im Juni oder Juli, am Besten zur sonnigen Mittagszeit. Die Johanniskrautblüten gibst du in ein Schraubglas und füllst es mit Bio Olivenöl – noch besser mit Bio Weizenkeimöl – auf, bis die Blüten bedeckt sind. Jetzt muss das Gemisch – mit einem Tuch abgedeckt – vier bis fünf Wochen an einem sonnigen Ort durchziehen. Durch diese Prozedur bekommt das Öl eine leuchtend rote Farbe. Das abgeseihte Öl füllst du in dunkle Fläschchen und stellst sie zur weiteren Verwendung an einen kühlen und lichtgeschützten Platz.

Johanniskraut – Urtinktur kann in Apotheken gekauft oder über das Internet bestellt werden.

Hypericum perforatum als Mischung D6, D12 kannst du über folgenden Link bestellen:
https://www.steierl.de/praeparate/hypericum-steierl/

Ein wenig Geduld ist gefragt…

Wer Naturprodukte zur Gesunderhaltung oder Heilung anwendet, weiß, dass es bis zur vollen Entfaltung der natürlichen Wirkstoffe und zu einer spürbaren Verbesserung der Symptome ein wenig dauert. Das Durchhalten und die Geduld entschädigt uns allerdings im doppelten Sinn: Einerseits durch das gute Gefühl, sich von den quälenden Beschwerden rezeptfrei und auf natürlichem Weg befreit zu haben und andererseits dadurch, dass man auf die sonst üblichen Nebenwirkungen verzichten kann.

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