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Die Kraft ätherischer Öle: Weihrauchöl




Was Weihrauchöl zu Ihrer Gesundheit beitragen kann

Zur Geschichte des Weihrauchöls

Bereits in der Antike war der Weihrauch bekannt. Zu dieser Zeit wurde der Weihrauchbaum komplett genutzt:  der Untergrund als Farbstoff für Baumwollkleidung, die Blätter als Tierfutter und die Knospen, Blüten und Früchte als Tonikum für die Reinigung des Verdauungssystems und als antiseptisches Mundwasser. Ursprünglich  beheimatet in Afrika, Indien und dem Nahen Osten, ist Weihrauchöl seit Jahrtausenden ein Bestandteil in Parfüms und dient dadurch als wichtige Einnahmequelle für diese Länder.

Wie wird es gewonnen?

Weihrauch ist ein Gummiharz, welches dem Baum durch Schnitte in die Rinde von Stamm Ästen entnommen wird. Zu diesem Zeitpunkt ist es eine klebrige Masse, die erst durch die Luft austrocknen und härten muss. Der Typ des Harzes ist abhängig von den jeweiligen klimatischen Bedingungen, wobei die Erfahrung im Anbau und der Zeitpunkt der Ernte wichtige Voraussetzungen für eine hohe Qualität sind.

Das ätherische Öl wird durch Destillation mit Wasserdampf aus dem Harz gewonnen. Je nach Herkunft gibt es Unterschiede im Duft. Wikipedia schreibt beispielsweise, dass arabisches Weihrauchöl eher süßlich duftet, während indisches Öl ein eher frisches Aroma hat.

Welche Effekte hat es auf die Gesundheit?

Eine der Hauptkomponenten des Weihrauches ist die Boswelliasäure, ein Bestandteil, der laut Studien wirksame Eigenschaften gegen bestimmte maligne (bösartige) Tumore aufweist. Dies ist auch der bisher am besten erforschte medizinische Bereich. In einer wissenschaftlichen Studie (es gibt einige dazu) wurde beispielsweise die Wirkung des Weihrauchöls auf Blasenkrebszellen untersucht. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass das Harz des Weihrauchbaumes in der Lage war, die Lebensfähigkeit der  Krebszellen zu unterdrücken und gleichzeitig die Chancen des Befalls gesunder Zellen zu reduzieren. Ähnliche Erfolge konnten in einer weiteren Studie zu Eierstockkrebs festgestellt werden.

Weitere Effekte, die dem Weihrauchöl durch die Volksmedizin zugeschrieben werden:

  • als natürlicher Stimmungsaufheller
  • zur Konzentrationserhöhung
  • als Ausgleich bei Stress, Schlaflosigkeit und Angst
  • im Kampf gegen trockene Haut und kleine Fältchen (Weihrauchöl ist daher auch ein wichtiger Inhaltsstoff in diversen Hautpflegeprodukten)
  • extrem effektiv bei Hautunreinheiten wie Akne oder Pickeln
  • zur Linderung von Gelenkschmerzen
  • zur Verbesserung des Verdauungssystems und zur Stimulierung der Produktion von Magensaft

Wie wendet man das Weihrauchöl an?

Zu Pflege und Regeneration der Haut kann man einer Hautcreme einige Tropfen zugeben. Alternativ kann etwas Öl auch direkt in die Haut einmassiert werden. Bei Konzentrationsschwierigkeiten reibt man 1-2 Tropfen an den Schläfen und/ oder im Genick für einige Minuten sanft ein. Wenn man seiner Gesundheit insgesamt etwas Gutes tun möchte, nimmt man täglich einen Löffel Honig mit einem Tropfen Weihrauchöl ein.

Obwohl viele der dem Weihrauchöl zugeschriebenen Effekte bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurden, sprechen die überlieferten positiven Effekte nach meiner Auffassung für sich. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Weihrauchöl gerade bei Problemhaut extrem wirksam ist. Bei unklaren Hauterkrankungen oder Beschwerden bzw. bei schweren Krankheiten sollte jedoch unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Testen Sie selbst die individuelle Wirkung des Weihrauchöls – ich freue mich auf Ihre Meinung!

Bleiben Sie gesund!




Quelle:
The Fusion Model