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Kleine, schmackhafte Kraftprotze aus dem Mikrogarten

Der Mikrogarten: Ökologischer Gemüseanbau auf kleinstem Raum

Was ist ein Mikrogarten?

Mikrogärten haben in letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen. Sie sind genau das, was man sich darunter vorstellt: Kleine Pflanzen (Microgreens) und Baby-Gemüse wachsen auf geringstem Raum in Hochbeeten, in größeren Töpfen auf dem Balkon, in einem Eck einer Terrasse oder auch im Winter auf einer hellen Fensterbank. Mikrogärten sind platzsparend, sehr ergiebig und vor allem bezahlbar. Ein Mikrogarten im Freien kann bereits auf einem Quadratmeter entstehen und braucht in dieser Größe pro Tag weniger als 3 Liter Wasser. Was gibt es Besseres als selbst mit viel Liebe angebautes, ökologisches Gemüse?

Was sind Microgreens?

Microgreens sind junge Pflänzchen, die – sobald sie mindestens zwei Keimblätter haben –  oberhalb der Erde geerntet werden. Ebenso wie Sprossen sind Microgreens zur Zucht auf der Fensterbank geeignet, um sich das ganze Jahr über mit frischen Nährstoffen zu versorgen. Wissenschaftler konnten in verschiedenen Studien zeigen, dass der Nährstoffgehalt vieler Microgreens um ein Vielfaches über dem von erntereifem Gemüse liegt. Microgreens sind sehr geschmacksintensiv und eignen sich daher hervorragend als Beigabe zu diversen Salaten, zur Dekoration oder einfach aufs Brot. Die meisten Sorten können bereits nach zwei Wochen geerntet werden.

Baby-Gemüse als gesunde Alternative

Wenn Sie gern kochen, ist Baby-Gemüse eine ideale und platzsparende Alternative zu herkömmlichen Gemüsesorten. Obwohl normalerweise alle Arten von Gemüse in einem Mikrogarten angebaut werden können, sollten die Pflanzen aus Platzgründen klein und kompakt sein. Es gibt verschiedene Sorten, die sich für den Anbau im Mikrogarten hervorragend eignen. Der große Vorteil des Baby-Gemüses ist, dass es im Normalfall nach etwa 2 Monaten erntereif ist. Dadurch ist es möglich, mehrmals über das Jahr zu ernten.

Was sollte man beachten?

Ein Mikrogarten im Freien sollte gut geplant werden. Man braucht kreative Ideen, um auf geringstem Raum eine möglichst breite Auswahl an Pflanzen kultivieren zu können. Leider ist die derzeit auf dem Markt verfügbare Literatur zu diesem Thema meist in englischer Sprache. In Suchmaschinen findet man jedoch zum Thema „Mikrogarten“ einige nützliche Hinweise, die einem Gartenlaien den Start und die Aufzucht wesentlich erleichtern können.

Was aus meiner Sicht bedeutsam ist:

  • Gute Gartenerde und Mulch sind besonders wichtig, um eine nachhaltige Bewirtschaftung zu sichern.
  • Regenwasser mögen die Pflanzen besonders gern, daher sollte man – sofern möglich –das Regenwasser in einem größeren Behälter auffangen.
  • Die individuelle Regulierung von Licht und Schatten sollte berücksichtigt werden.
  • Mit der Natur zu gärtnern, kann Probleme reduzieren und für mehr Ernteertrag sorgen. Deshalb schwören viele Gärtner – trotz fehlender wissenschaftlicher Nachweise – auf den Mondkalender.
  • Ein kleiner Kompost kann für eine kostengünstige und ökologische Düngung nützlich sein.

Welche Pflanzen angebaut werden, entscheidet der ganz persönliche Geschmack. Um die Auswahl etwas zu erleichtern, habe ich einige Ideen zusammengestellt:

Egal, für welche Zusammenstellung Sie sich entscheiden – sie werden mit Ihrem neuen Mikrogarten stets frisches, schadstofffreies und nährstoffreiches Gemüse auf dem Tisch haben. Ich finde, allein dafür lohnt sich der Aufwand!

Bleib gesund!

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