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Wie du deinen Hund natürlich entwurmen kannst

Viele Hundebesitzer kennen das Problem mit diesen kleinen, lästigen Schmarotzern, die sowohl dem Hund als auch der Familie das Leben schwer machen. Es ist sehr schwierig, einen Wurmbefall zu erkennen, wenn der Hund keinerlei Anzeichen zeigt. Symptome, die sich beispielsweise durch Erbrechen, Durchfall oder Appetitlosigkeit bemerkbar machen, zeugen bereits von einem erhöhten Wurmbefall. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Hund regelmäßig auf Parasiten untersuchen zu lassen. Denn eine Wurmkur auf einen vagen Verdacht hin ist nicht optimal.
Nur die Untersuchungsergebnisse können zeigen, ob du den Hund selbst natürlich entwurmen kannst oder ob die medikamentöse Unterstützung der einzige Weg ist.

Konventionelle Wurmkuren töten leider nicht nur die Parasiten im Darm, sondern sind ein großes Problem für den Stoffwechsel des Hundes. So wird beispielsweise seine natürliche Darmflora angegriffen, die sich danach wieder mühselig ins Gleichgewicht bringen muss.

Und – anders als du bisher vielleicht angenommen hast, wirken Wurmtabletten keine 3 Monate. Leider töten sie nur in der sehr kurzen Zeit von etwa 24 Stunden Würmer und deren Larven ab. Deshalb kann diese „chemische Keule“ auch nicht vorbeugend wirken.
Bist du mit deinem Hund viel in der Natur unterwegs, bräuchte er also mindestens alle vier Wochen! eine Wurmkur. Das ist in etwa der Zeitraum, in dem wieder neue Würmer und deren Larven in Darm und Kot zu finden sind.
Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, was man den kleinen (und auch großen) Hundekörpern damit antun würde.

Für alle, die hinsichtlich der Nebenwirkungen konventioneller Produkte besorgt sind: Es gibt natürliche Alternativen, mit deren Hilfe es möglich ist, diese lästigen Schmarotzer zu verhindern oder unterstützend bei der Bekämpfung zu wirken.

8 Tipps, wie du deinen Hund natürlich entwurmen kannst

Kokosnuss

Getrocknete Kokosnuss-Flocken oder Kokosöl eignen sich hervorragend zur Ausrottung dieser widrigen Begleiter. Dazu gibt man kleinen Hunden einen Teelöffel, mittleren Hunden zwei Teelöffel und großen Hunden einen Esslöffel direkt auf das Futter. Eine regelmäßige Anwendung bringt zudem weitere Pluspunkte für die Gesundheit deines Vierbeiners. (1)

Aufgeschnittene Kokosnuss, davor Kokosraspel und Blatt

Karotten

Karotten sind eine erstklassige Vitamin-A-Quelle. Sie sind nicht nur gegen Würmer, sondern auch zur Stärkung des Immunsystems gut geeignet. Zur Bekämpfung bzw. Verhinderung dieser Parasiten sollten die Karotten grob gehackt werden, weil sie auf diese Weise bei der Verdauung an den Magen- und Darmwänden schaben und dadurch Schleim und mögliche darin enthaltene Schmarotzer beseitigen können. (1)

Kamille

Kamille kann bei den durch Würmer verursachten Entzündungen und Blähungen eine gute Hilfe sein. Am besten eignet sich eine Tinktur, die man in Drogerien oder Apotheken erhält. Die empfohlene Dosis beträgt 0,25ml bis 0,5ml pro 10kg Körpergewicht und sollte 2x täglich über zwei Wochen angewendet werden. Die Tinktur kann direkt auf das Futter gegeben werden. (1)

Kurkuma

Das in Kurkuma enthaltene Curcumin wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und antimykotisch. Zudem ist es dabei behilflich, die lästigen Parasiten loszuwerden und entstandene Schäden zu reparieren.
Kurkuma sollte nie allein verabreicht werden, weil das enthaltene Curcumin vom Hund nicht absorbiert werden kann. Eine Paste aus Kokosnussöl und Kurkuma kann der Hundekörper beispielsweise gut aufnehmen und verarbeiten. (1)

Apfelessig

Die gesundheitlichen Vorteile von Apfelessig sind uns bestens bekannt. Weniger bekannt ist, dass Bio-Apfelessig auch zur Unterstützung bei der Wurmbehandlung genutzt werden kann. Dieser Effekt ist dadurch begründet, dass Apfelessig – im Unterschied zu anderen Essigen – den Alkaligehalt im Darm erhöht und somit die Umgebung für Würmer wenig interessant macht. Dieser Effekt kann erreicht werden, indem man dem Wasser täglich 1/4 bis max. 1 Teelöffel zufügt. (1)

Apfelessig mit Apfeln auf einem Tisch, im Hintergrund Natur

Kürbiskerne

Kürbiskerne enthalten die Aminosäure Cucurbitacin und haben sich dank dieses Inhaltsstoffes als effizientes Mittel zur Unterstützung gegen Würmer erwiesen. Durch Cucurbitacin werden die Würmer gelähmt und können auf diese Weise leicht aus dem Darm ausgeschieden werden. Zweimal täglich einen Teelöffel Kürbiskerne pro 10kg Körpergewicht – das ist die Menge, die die ungeliebten Mitbewohner zur Strecke bringen kann. Du kannst sie ganz oder zermahlen verfüttern – ganz so, wie es dein Hund am liebsten mag. (1)

Knoblauch

Knoblauch kann – in bescheidenen Mengen gefüttert – neben der Stärkung des Immunsystems, der Blutreinigung und der Verdauungsförderung auch bei der Bekämpfung von Darmparasiten helfen. Die allgemeine Auffassung, dass Knoblauch für Hunde schädlich ist, trifft bei einer entsprechend großen Menge tatsächlich zu. Forscher fanden in einer Studie zur Verträglichkeit von Knoblauch bei Hunden heraus, dass sich die Zehen ab 5g pro Kilogramm Körpergewicht gesundheitlich nachteilig auswirken. Eine Knoblauchzehe wiegt etwa zwischen 2g und 3g. Das bedeutet beispielsweise, dass bei einem mittelgroßen Hund weniger als 5 Zehen unschädlich sind. (2)

Natürliche Kräutermischungen, die bei der Entwurmung helfen können

Um Würmer loszuwerden und die Gesundheit des Vierbeiners zu erhalten, gibt es im Handel oder in Internet-Shops verschiedene Kräuter-Fertigmischungen als Pulver oder in Kapselform zu kaufen. Das hat zum einen den Vorteil, dass die Inhaltsstoffe gut aufeinander abgestimmt sind und zum anderen, dass einem die Frage der richtigen Dosierung abgenommen wird.
Die Seiten, auf die ich hier verweise, bieten meiner Auffassung nach gute Informationen zu diesem Thema:

https://www.totavinaturae.at/news/2020/10/6/herbstzeit-ist-entwurmungszeit

https://www.naturavetal.de/naturgerechte-fuetterung-bei-erhoehtem-wurmbesatz/

https://das-lieblingsrudel.de/natuerliche-wurmkur-fuer-hunde/

Ich möchte betonen, dass es sich dabei um meine persönliche Meinung handelt und dass ich in keinerlei Geschäftsbeziehungen zu diesen Unternehmen stehe.

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