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Wenn Angst das Leben beeinträchtigt

10 Tipps gegen die Angst

Es sind Schrecksekunden, die sicher jeder von uns kennt. Plützlich stockt der Atem und wie aus heiterem Himmel überkommt uns ein Gefühl, als ob uns die Kehle zugeschnürt würde.

Betrachtet man die Angst aus psychologischer Sicht, ist sie zunächst eine gesunde und überlebensnotwendige Reaktion zur Gefahrenabwehr. Angst ist jedoch nicht gleich Angst. Psychologisch gesehen gibt es zum einen die Angst als einen emotionalen Zustand (state anxiety). Dieser wird durch ein bestimmtes, real vorhandenes Ereignis ausgelöst und äußert sich als ein vorübergehender Affekt. Angst bzw. Ängstlichkeit kann jedoch auch ein recht stabiles Persönlichkeitsmerkmal (trait anxiety) sein, welches auch ohne eine tatsächliche Bedrohung existieren kann.

Angst warnt uns vor körperlicher oder seelischer Bedrohung, sichert unser Überleben und ist in der Lage, uns zu unglaublichen Leistungen zu befähigen. Dauerhafte Angst kann aber auch lähmen und schwerwiegende psychische Probleme verursachen. Deshalb ist es wichtig, krankhafte (pathologische) Ängste zu erkennen und von normalen Ängsten zu unterscheiden. Wenn die Angst beispielsweise öfter auftritt, ohne dass eine tatsächliche Bedrohungssituation vorausgegangen ist oder lange nach einer solchen Situation fortbesteht, ist ärztlicher Rat geboten.

Egal, wovor du im alltäglichen Leben Angst hast. Hier findest du 10 Ideen, um Angstsituationen besser zu bewältigen.

Atme dich durch die Angst

Stelle dich gerade auf, drücke die Schultern nach hinten und den Brustkorb nach vorn. Die Füße sollten leicht ausgestellt sein und die Arme nach oben ragen. Wenn du jetzt mehrmals tief einatmest, wird deinem Körper suggeriert, dass keine Gefahr besteht.

Nimm eine kurze Auszeit

Rationales Denken ist im Zustand der Angst unmöglich. Versuche, dich so schnell wie möglich aus der Situation zu nehmen und dich für 15-30 Minuten abzulenken. Ein kleiner Spaziergang, Joga oder auch eine gemütliche Tasse Tee können dabei helfen.

Rufe jemanden an

Manchmal kann es hilfreich sein, die Angst mit jemandem zu teilen. Einen Freund, eine Freundin oder ein Familienmitglied anzurufen, ist daher nicht die schlechteste Idee, um sich wieder zu „erden“.

Sei vorsichtig mit Alkohol

Ängste im Alkohol zu ertränken, ist kein guter Einfall. Der kurzzeitig beruhigenden Wirkung steht entgegen, dass durch den Alkohol die Angstattacken erst ausgelöst werden können.

Zähle langsam bis 10

Langsam bis 10 zählen und tief durchatmen kann helfen, eine Angst- oder Stressattacke zu überwinden.

Gönne dir ausreichend Schlaf

Es ist nicht neu, dass zu wenig Schlaf nicht nur die Stimmung, sondern auch den Kreislauf belastet. Gerade in Stress- und Angssituationen braucht der Körper mehr Ruhe und zusätzlichen Schlaf.

Tu dir was Gutes

Hast du beispielsweise ein Gespräch mit dem Chef, eine Prüfung oder ein wichtiges Telefonat bewältigt, belohne dich daür. Überlege dir schon vorab, womit du dir eine Freude machen wirst.

Lache gern und oft

Schon Aristoteles wusste: „Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gsundheit.“

Setze deine Angst in Relation

Überlege, ob deine Angst in dieser Situation realistisch ist. Frage dich, ob es wirklich so schlimm ist, wie du es momentan siehst. Mache dir bewusst, was schlimmstenfalls passieren könnte und ob du schon davon gehört hast, dass es jemandem passiert ist.

Halte dich fit und ernähre dich gesund

Suche nach einem für dich geeigneten Fitnessprogramm. Unterstütze deinen Körper mit gesunder Ernährung.

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