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Schläfst Du schlecht? Wie Du Deine Schlafprobleme in den Griff bekommst

Geht Dir das auch manchmal so? Du kannst einfach nicht einschlafen oder schläfst nicht wirklich gut? Die Ursachen von Schlafproblemen können sehr vielfältig sein: Stress, Sorgen, Schichtarbeit, Medikamenteneinnahme und vieles mehr. Natürlich kann auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken, was man im Zweifelsfall immer zuerst abklären sollte.

Es ist nicht neu, dass dauerhaft schlechter Schlaf ein gesundheitliches Risiko darstellt und längerfristig zu enormen psychischen und körperlichen Problemen führen kann. Neu dagegen war für mich, dass man tatsächlich etwas dagegen tun kann – und es ist sogar ganz einfach. Ich persönlich habe gute Erfahrungen damit gemacht – probiere es einfach aus!

  • Wenn man sich bemüht– soweit das möglich ist – immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen und morgens aufzustehen, gewöhnt sich der Körper an einen festen Rhythmus.
  • Laufen, Schwimmen, Fitnessstudio, Gartenarbeit, ein Spaziergang – all das ist ideal, um tagsüber so viel Energie wie möglich zu verbrauchen. Allerdings sollte das „Workout“ mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen beendet werden, denn das im Körper erzeugte Adrenalin wirkt noch einige Zeit nach.
  • Kaffee, Alkohol und Zigaretten enthalten stimulierende Wirkstoffe. Daher kann es hilfreich sein, ab dem frühen Nachmittag darauf zu verzichten. Besonders das im Kaffee enthaltene Koffein ist nach etwa 3-5 Stunden zunächst zur Hälfte und erst nach etwa 8-14 Stunden vollständig im Körper abgebaut.
  • Eine normale, individuell angenehme Raumtemperatur ist sehr wichtig für einen erholsamen Schlaf. Alles zwischen 16°C und 21°C ist ideal für eine gute Nachtruhe.
  • Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) leistet einen unglaublichen Beitrag zur körperlichen und seelischen Beruhigung. Abends nur 2-3 Tropfen auf das Kopfkissen gegeben, kann es bei Schlafproblemen wahre Wunder bewirken.
  • Muskel-Entspannungsübungen helfen ebenfalls sehr gut bei Schlafschwierigkeiten. Dazu einfach bei den Füßen anfangen und jede Muskelgruppe für etwa 5 Sekunden anspannen. Danach wieder entspannen.

Natürlich gibt es auch Zeiten, in denen alles nicht recht funktionieren will. Bei mir kam das besonders in Lernphasen vor Klausuren häufiger vor. Am nächsten Morgen fühlte ich mich sowohl körperlich als auch geistig schlichtweg miserabel. Nichts von dem gelernten Stoff schien hängengeblieben zu sein. Ich bekam Panik, was dazu führte, dass die folgende Nacht nicht wirklich besser wurde. Diese Tipps halfen mir, mich zu beruhigen und abzuschalten:

  • Wenn trotz aller oben genannten Empfehlungen das Einschlafen nicht innerhalb von einer halben Stunde gelingt, sollte man wieder aufstehen.
  • Das Einschlafen erzwingen zu wollen, funktioniert aus meiner Sicht nicht, denn es verstärkt nur das Angstgefühl.
  • Lesen, ein Bad mit dem Lieblings-Badezusatz, eine Tasse Tee ohne Koffein oder auch leichte Musik verhelfen zur notwendigen Entspannung. Man wird recht schnell müde und schläft besser und schneller ein.

Sicher sind meine Tipps nicht für alle Schlafprobleme geeignet, können aber ein guter Anfang sein. Wie oben schon erwähnt, besteht auch die Möglichkeit einer ernsthaften Erkrankung. Das sollte, vor allem dann, wenn Du schon länger mit Schlafschwierigkeiten zu kämpfen hast, unbedingt ärztlich abgeklärt werden.

Bleib gesund!

Sissy