Nutze die Kraft pflanzlicher Öle: Rizinusöl

Ein Geschenk für Körper, Haut und Haare

Hört man den eher grob klingenden englischen Namen „Castor Oil“, kann man sich zunächst schwer vorstellen, dass es sich hier um ein sehr wirksames Heilmittel handeln soll. Tatsächlich war Rizinusöl eines der ersten pflanzlichen Öle, welches für die Produktion von Biodiesel eingesetzt wurde und auch das Mineralölunternehmen „Castrol“ leitete seine Firmierung aus dem Namen dieser Pflanze ab.

Bereits im Altertum war Rizinusöl neben der Nutzung als Lampenöl als vielseitiges Heilmittel bekannt. Es wird aus den Samen des tropischen Wunderbaumes (Ricinus communis) gewonnen, wobei der in hohen Dosen enthaltene toxische Stoff Ricin während des Extraktionsprozesses herausgefiltert wird und Rizinusöl daher weitestgehend unbedenklich angewendet werden kann.

Seit jeher wird dem Rizinusöl eine Vielzahl heilender und pflegender Eigenschaften nachgesagt, so dass es nicht nur in der Kosmetikindustrie verwendet wird, sondern auch in jedem Haushalt einen festen Platz haben sollte. Neben der abführenden Wirkung belegen Studien bei äußerlicher Anwendung einen besonderen Effekt bei Wachstum und Pflege der Haare und Wimpern, bei Problemhaut, bei Muskelkater sowie bei Entzündungen.

Rizinusöl für die Haut

Bei Hautunreinheiten und Hautproblemen

Wenn du Riziniusöl bei Problemhaut anwenden willst, solltest du wenige Tropfen Rizinusöl mit einem Basisöl (Kokosöl, Madelöl, Jojobaöl) mischen. Dieses einzigartige Öl wirkt gegen Entzündungen und verschiedene Keime. Rizinusöl wird auf die gereinigte, trockene Haut in einer dünnen Schicht aufgetragen.

Gegen Pickel

Pickel kannst du direkt mit Rizinusöl mittels eines Ohrstäbchens betupfen.

Bei kleinen Falten

Weil Rizinusöl die Produktion von Kollagen fördert, ist es besonders gut gegen kleine Fältchen im Augenbereich, um die Nase oder um den Mund geeignet. Ein Tropfen Rizinusöl auf einen Teelöffel Basisöl ist völlig ausreichend.

Haarpflege mit Rizinusöl

Für gesunde Haare mit einem tollen Glanz kannst du zwei bis dreimal wöchentlich eine geringe Menge Rizinusöl in die Kopfhaut einmassieren. Auf keinen Fall solltest du das Öl überdosieren, damit die Haare nicht strähnig und fettig aussehen. Eine ganz geringe Menge, die du mittels Pipette auf die Kopfhaut träufelst, ist völlig ausreichend. Für die Spitzen träufelst du am besten ein paar Tropfen in die Hand und massierst die Haare damit ein.

Welches Rizinusöl verwenden?

Beim Kauf solltest du dich für kaltgepresstes Rizinusöl entscheiden, da durch die schonende Gewinnung die Inhaltsstoffe im Wesentlichen erhalten bleiben.

Zu den Nebenwirkungen

Auch Naturheilmittel können Nebenwirkungen haben. Deshalb solltest du vorab an einer kleinen, unsichtbaren Stelle mit ein wenig Rizinusöl testen, ob du allergisch darauf reagierst. Nach etwa einer Stunde ohne Rötung oder anderer allergischer Symptome kannst du es normalerweise problemlos anwenden.

Bei der Nutzung als Abführmittel kann es mitunter zu Übelkeit, Blähungen oder Bauchschmerzen kommen.

Fazit

Reine und gesunde Haut sowie glänzende Haare werden den Rizinusöl nachgesagt und es hat tatsächlich geniale Vorteile. Allerdings solltest du Rizinusöl nicht überdosieren, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Bitte informiere dich vorab über alle Verwendungsmöglichkeiten, Dosierungen und Gegenanzeigen.
Bei Unklarheiten oder Krankheiten solltest du vor der Anwendung auf jeden Fall einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen.

Bleib oder werde gesund und pass gut auf dich auf!

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2 Comments

    • Sissy

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