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Moringa – diesen Baum solltest du unbedingt kennen

Warum der „Wunderbaum“ seinen Namen verdient hat

Es gibt viele gute Gründe, weshalb Moringa (Moringa oleifera) als „Wunderbaum“ bezeichnet wird.

Er soll einer der nährstoffreichsten Gewächse der Erde sein und seine Blätter, Blüten. Früchte, Wurzeln und Samen sollen gegen mehr als 300 Krankheiten vorbeugen und helfen können.

Moringa – diesen Baum solltest du unbedingt kennen. Warum er so wichtig für dich sein kann, erfährst du hier.




Einzigartig hoher Nährstoffanteil

Die Blätter des Moringa – Baumes sind derart reich an Nährstoffen, dass sogar Orangen und Karotten nicht mithalten können.

Neben den Vitaminen A, B1, B2, B3, B6 und C enthalten sie wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Zink, Kalzuim – um nur einige zu nennen.

Mit Aminosäuren reichlich gesegnet

Im Moringa wurde die fast unglaubliche Anzahl von 18 unterschiedlichen Aminosäuren festgestellt.
Jede einzelne hat einen äußerst positiven Einfluss auf deine Gesundheit.

Gemahlene Blätter des Moringa Baumes

Stark im Kampf gegen Entzündungen

Wenn du Entzündungen in deinem Körper vorbeugen willst, solltest du Moringa kennen. Denn Moringablätter haben dank der enthaltenen Isothiocyanate – auch Senföle genannt – eine wunderbare Eigenschaft: Sie sind hochwirksam bei Enzündungen und Infektionen oft der Ausgangspunkt für schwere Krankheiten.

Starkes Antioxidant

Durch das enthaltene Vitamin C sowie das Beta Carotin können Moringablätter deine Zellen vor freien Radikalen und damit vor vorzeitiger Alterung schützen.

Ein weiterer Inhaltsstoff ist das Quercetin – ebenfalls ein starkes Antioxidant und ein anerkanntes Mittel gegen Allergien.

Der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel

Ein dauerhaft hoher Blutzuckerspiegel kann das Risiko für Diabetes steigern, woraus nicht selten Herz-Kreislauf-Probleme entstehen. Die enthaltenen Isothiocyanate arbeiten perfekt daran, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und auf einem normalen LEvel zu halten.

Senkung der Cholesterinwerte

Ein zu hoher Cholesterinwert ist der Hauptgrund für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Inhaltsstoffe von Moringa können die Cholesterinwerte senken und damit das Risiko von Herzerkrankungen mindern.




Schutz der Leber

Die Leber muss gut funktionieren, weil hier unter anderem die Blutentgiftung und die Nährstoffaufnahme stattfinden.

Die Blätter des Moringabaumes beinhalten eine so hohe Menge an Polyphenolen, dass sie deine Leber schützen und – falls nötig – sogar reparieren können. Sie stabilisieren die Leberenzyme, damit sie richtig arbeiten können.

Gut für den Magen

Durch die antibiotischen und antimikrobiellen Eigenschaften wirken Moringa-Blätter beispielsweise gegen Verdauungsstörungen, Blähungen, Durchfall oder Gastritis.

Verbesserung der Knochengesundheit

Der Reichtum an Kalzium und Phosphor sorgen für gesunde Knochen. Zudem kann dank der entzündungshemmenden Wirkung Arthrose vorgebeugt, die Knochen verstärkt und sogar angebrochene oder gebrochene Knochen geheilt werden.

Stark im Kampf gegen Bakterien

Durch die antiseptische Wirkung der Moringa-Blätter wird bakteriellen Infektionen der Kampf angesagt. Sie unterstützen dich bei der Wundheilung bei kleineren Wunden oder Verbrennungen.

Ein idealer Helfer zum Abnehmen

Moringa solltest du unbedingt kennen, wenn du abnehmen willst.
Die Blätter fördern den Stoffwechsel, erhöhen die Fettverbrennung und dämpfen das Essverlangen.
Beste Voraussetzungen also, um stressfrei Gewicht zu verlieren.

Besondere Pflege für Haut und Haare

Wenn du kraftloses, stumpfes Haar hast, solltest du dir eine Haarkur aus Moringa herstellen. Die Kur soll auch die Haarfolikel stärken. Eine Rezeptidee findest du weiter unten.

Durch die Vielzahl an Antioxidantien wird Moringa nachgesagt, ideal zur Bekämpfung von Akne zu sein. Auch zur Reduktion von kleinen Linien und Falten, zum Ausgleich des Hauttons und für ein strahlendes Hautbild soll sich Moringa besonders eignen.
Eine Idee für eine Gesichtsmaske findest du ebenfalls weiter unten.

Für gute Nerven

Die Blätter des Moringa – Baumes verbessern die Gehirnfunktion, wirken Nervosität entgegen und hellen die Stimmung auf.

Zur Entgiftung

Um dein Immunsystem zu stärken und Platz für neue Energie zu schaffen, kannst du deinen Körper dank Moringa hervorragend entgiften.

Quelle für die gesundheitliche Vorteile: Moringa Leaves – 16 Health Benefits That You Should Know

Die Anwendung von Moringa

Die tägliche Menge, die du aufnimmst, sollte zwei Teelöffel nicht übersteigen.

Achte darauf, dass du Moringa – Blätter, Pulver oder Kapseln in Bio – Qualität kaufst.

Moringa als Tee

Die Blätter eignen sich hervorragend für Tee. Wenn du dir einen Tee zubereitest, macht es Sinn, eine Mischung mit anderen Teesorten, zum Beispiel Früchtetee, herzustellen. Für eine größere Tasse (250ml) benötigst du etwa 5g Tee. Nutze ein Teesieb oder einen Einmal-Teefilter. Das Teewasser sollte – wie bei vielen Teesorten – nach dem Aufkochen auf etwa 80 Grad abgekühlt werden. Dann den Teebeutel bzw. das Teesieb mit Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen und genießen.

Moringa in der Küche

In der Küche kannst du das so genannte Behenöl verwenden, welches aus dem kaltgepressten Samen des Wunderbaumes hergestellt wird. Es ist stabil bis 220 Grad, weshalb du es perfekt zum Braten verwenden kannst. Weil das Öl nicht ganz günstig ist, kannst du es einfach mit anderen Ölen kombinieren.

Das Moringa – Pulver eignet sich bespielsweise als Zutat zu einem Smoothie. Wegen des Geschmacks ist es ratsam, Moringa mit süßen Früchten oder Fruchtsäften zu kombinieren. Es gibt viele weitere Spreisen, die etwas Moringa gut vertragen. Es ist wie mit vielen Dingen – die Menge macht den Unterschied. Moringa sollte auf keinen Fall dominieren.




Die Haare pflegen mit Moringa

Für eine Haarkur kannst du ganz einfach Wasser (oder alternativ Kokosöl) mit Moringapulver vermischen. Es sollte eine cremige Masse entstehen. Lass die Mischung 10 Minuten einwirken und spüle sie dann gut aus. Du kannst ebenso das Behenöl pur als Haarkur für die Haare verwenden.

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, eine Kur mit Öl besser vor dem Haarewaschen anzuwenden. Das Öl solltest du anschließend gut auswaschen, damit die Haare nicht schlapp herunterhängen oder fettig wirken.
Wenn es mal schnell gehen soll, ist eine Haarspülung mit Moringa meiner Meinung nach die bessere Wahl.

Moringa für die Haut

Eine cremige Gesichtsmaske kannst du aus Moringapulver und gefiltertem Wasser, Thermalwasser, Kokossöl oder einem Öl deiner Wahl herstellen.
Alternativ ist auch Behenöl als Maske perfekt geeignet.
Lass sie 15 Minuten einwirken und spüle sie gut mit viel Wasser ab.

Für Liebhaber von Kapseln gibt es einige Angebote. Achte dabei unbedingt auf Bio-Qualität.

Zu den Nebenwirkungen

Menschen mit Vorerkrankungen sollten auf Moringa verzichten, da es zu möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Auch Schwangere sollten von Moringa absehen. In jedem Fall solltest du vor der Einnahme mit deinem Arzt sprechen.

Halte die angegebene Tages – Höchstmenge ein!

Moringa Baum

Einen Moringabaum selbst züchten

Wenn du einen Moringabaum selbst züchten willst, kann ich dir aus eigener Erfahrung die Samen von Rühlemanns Kräuter und Duftpflanzen empfehlen. Ich habe keinerlei Geschäftsverbindungen zu dieser Gärtnerei, habe aber selbst sehr gute Erfahrungen mit den Samen gemacht. Das gute bei Rühlemanns ist, dass man bei Problemen anrufen kann.

Falls du es eilig hast: Eine kleine Pflanze kannst du hier erwerben.

Fazit

Moringa – diesen Baum solltest du unbedingt kennen. Bei all den herausragenden entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften kann man ihn getrost als „Superfood“ bezeichnen. Nutze diese großartigen Vorteile, indem Moringa ein Teil deiner täglichen Ernährung wird.

Bleib gesund und pass gut auf dich auf!

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