Werte Union

Herr Kemmerich, die WerteUnion und
der Fall der Mauer

Autor Vera LengsfeldVeröffentlicht am 15. Februar 2020

Ein polemischer Abgesang auf das bürgerliche Lager

Von Gastautor Willy Herrmann

Ein bürgerlicher Kandidat ist gewählt worden, in einer freien und geheimen Wahl! Was für eine Überraschung! Das Problem, wie nach den ersten begeisterten Äußerungen zu vernehmen war: Er ist von den Falschen gewählt worden.

Die Mucksmäuschenstille des aus allen bürgerlichen Poren quellenden Angstschweißes war ohrenbetäubend, denn als der Ministerpräsident dann mitsamt seiner Familie Polizeischutz brauchte, als sein Haus keine Sicherheit mehr bot, weil seine Frau und die gemeinsamen Kinder beschossen wurden, sagte das bürgerliche Lager tagelang nichts. Es war vollständig damit beschäftigt, mit einer Lösung für ein selbst konstruiertes Problem überfordert zu sein und ergab sich wehrlos seinen Kontaktschuldängsten. Mit viel Haltung, aber ohne Rückgrat, ließ es einen der Seinen im Regen stehen. Ob sich noch jemand für dieses Lager freiwillig als Kandidat engagieren wird, darf durchaus bezweifelt werden. Es tendiert dazu, lieber einen aus seinen Reihen dem Mob zu opfern, statt gemeinsam für ihn einzustehen. Oh, zum Glück bin ich selbst nicht das Opfer, denkt sich der zurückschreckende Bürgerliche und geht einfach so weiter.

Und da war dann noch die WerteUnion. Die musste als Sündenbock für das durch Teile des bürgerlichen Lagers selbst angerichtete Chaos in Thüringen herhalten, denn: Um den Rändern Gegenwind zu geben, braucht es mehr Mut. Auch hier ist das bürgerliche Lager genauso voller Haltung, wie es bei näherer Betrachtung voller Feigheit ist. Es stellt für Teile des bürgerlichen Lagers nicht mal mehr ein Problem dar, beim Kampf nach innen die Sprache der Nationalsozialisten zu verwenden, und genauso galant wie armselig die WerteUnion als „Krebsgeschwür“ zu bezeichnen. Niemand, wirklich niemand aus diesem Lager bemerkt das, man ist ja ständig bemüht, dem linken Lager mit viel linker Haltung zu gefallen. Nur wird dieses „Gefallen wollen“ nie enden, das linke Lager pocht schließlich inzwischen aufgrund der bewährten Ergebnisse der bürgerlichen Unterwerfung konsequent und einschüchternd auf dieses Gewohnheitsrecht. Die Ränder jauchzen und frohlocken: Das feindliche Lager der bürgerlichen Mitte verzwergt sich von innen. Welch komfortable Lage, jubeln die Ränder, dass nicht mal mehr gekämpft werden muss, der Gegner erledigt sich in vorauseilendem Gehorsam selbst.

Nach und nach bröckelt die Mauer, die das bürgerliche Lager selbst umgibt, und es fällt diesem Lager vor lauter inneren Feindseligkeiten nicht einmal mehr auf, dass es an seinen Grenzen immer verletzlicher wird. Es bringt schon keine Mehrheiten mehr auf und begnügt sich zur Sicherung der Posten mit immer beliebigeren und abenteuerlicheren Koalitionen, es reißt seine linken Grenzbäume sogar selbst dafür nieder.

Nur zu einem wäre dieses Lager nicht in der Lage. Es waren 3000 Bürgerrechtler in der DDR, die den Mut hatten, Widerstand gegen den Unrechtsstaat zu organisieren. Es waren die Bürgerlichen der DDR, die diese 3000 Bürgerrechtler unterstützt haben. Gemeinsam haben sie Mauern eingerissen, aber es waren in diesem Falle die Mauern, die sie vor der Freiheit schützten. Die modernen Bürgerlichen würden die Bürgerrechtler verraten und verkaufen, die Chance auf Befreiung wäre durch Mutlosigkeit und Opportunismus des Bürgerlichen vertan.

Das ist die schlimmste Lehre aus den vergangenen Wochen: Das bürgerliche Lager hat keinen Mut mehr, für sich selbst und die demokratische Freiheit einzustehen. Es ist das bürgerliche Lager, das gerade dabei ist, eine Wiederholung der Geschichte zu ermöglichen.

Weitere Infos:


Um 20% gestiegen

Mehr Waldfläche durch Klimawandel in Österreich

Vor allem Fichten wachsen jetzt im wahrsten Sinne des Wortes in den Himmel! Das hat ausgerechnet mit dem Klimawandel zu tun. Denn weil es wärmer wird, verschiebt sich die alpine Baumgrenze nach oben. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Waldfläche in Österreich dadurch um 13.000 Hektar vergrößert.

„Für das Gebirge bedeutet der Klimawandel verlängerte Triebzeit der Bäume und dadurch auch ein eklatant verbessertes Wachstum. Manche Waldbesitzer unterschätzen, um wie viel Holz derzeit mehr zuwächst als noch vor 30, 40 oder 50 Jahren“, bestätigt Franz Lanschützer, Forstdirektor der Landwirtschaftskammer in Salzburg.

Weitere Infos bei Krone.AT


Vielen Menschen in Deutschland ist der Energie-Monitoring-Bericht der Bundesregierung kaum oder gar nicht bekannt. Dabei behandelt er die angesichts der schweren Veränderungen im Energiesektor – wichtige Frage nach der Versorgungssicherheit, d.h. der angemessene Deckung des Strombedarfs in Deutschland. Wir dokumentieren hier einen offenen Brief von Prof. Dr. Gilbert Brands an alle Fraktionen des Deutschen Bundestags

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei meinen Recherchen zur zukünftigen Energieversorgung der Bundesrepublik im Rahmen des Green New Deal von Frau von der Leyen habe ich vom Bundesministerium für Wirtschaft den aktuellen Energie-Monitoring-Bericht erhalten, der den Planungszeitraum bis 2030 umfasst. Formulierungsmäßig soll dieser anscheinend die Sicherheit vermitteln, dass alles planmäßig mit der Energiewende in eine sichere Zukunft von statten geht. Aus der Sicht eines Elektrotechnikers kommt man allerdings zu einer ganz anderen Interpretation, deren Eckpunkte ich kurz darstellen möchte.

(1) Der derzeitige zeitweise Energieexport soll vollständig beseitigt werden, was mit anderen Worten bedeutet, dass an der Stilllegung der konventionellen Kraftwerke planmäßig festgehalten wird. Die Zusammenhänge des Exports mit Wetterlagen mit hohem EE-Anteil, Vorhalten der Regelreserve und Trägheit der Grundlastkraftwerke sowie des Reimports und Imports bei Dunkelflauten werden nicht benannt.

(2) Priorität in den Planungen besitzt der Ausbau eines Netzes von Gaskraftwerken mit bis zu 300 MW Leistung. Die bisherigen Schwerpunkte – Ausbau der EE und von Speicherlösungen – werden nicht (mehr) genannt.

(3) Die Möglichkeiten des Leistungsimports soll auf ca. 38 GW erhöht werden, um Wetterlagen mit schwacher EE-Einspeisung (Dunkelflauten) kompensieren zu können. Das sind mehr als 50% der derzeit benötigten Gesamtleistung.

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Metallverband spendet Grünen 100.000 Euro

Rekordgeschenk kurz vor Weihnachten für die Grünen: Nach Informationen des SPIEGEL erhielt die Partei eine großzügige Spende der Südwestmetall – 100.000 Euro. Zu dem Arbeitgeberverband gehören auch eine ganze Reihe von Rüstungsfirmen.

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Empörung auf Facebook:
CDU-Hessen wirbt mit „neuer deutsche Familie“

Die hessische CDU wirbt für ihre „bundesweit einzigartige Familienkarte“ mit einer „bunten“ Familie: Papa dunkelhäutig, Mama, der eher blasse Typ und dem entsprechendem Nachwuchs. Die Reaktion der Facebook-Follower ist bei den einen eindeutig ablehnend, die andere Seite gerät regelrecht ins Schwärmen. Mehr als 2000 Mal wird das neue deutsche Familienideal kommentiert. Die CDU steht zu ihrem Werbefoto und antwortet dem renitenten Teil ihres Wahlvolkes ganz im Sinne der großen Parteivorsitzenden, die ja gerade in Davos „gewaltige Transformationen“ ankündigte. 

„Schade, dass der Post zum Teil solche Reaktionen hervorgerufen hat. Wie viele Kinder auf dem Bild abgebildet sind oder welche Hautfarbe die Menschen darauf haben hat für uns keine Relevanz“, bedauert die linksgewaschene CDU, die mehr als heftigen Reaktionen der deutschen Bürger. Die geben sich uneinsichtig:

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Besser kann man das ELEND in Deutschland nicht darstellen..!!!



Sieg über den WDR: Die Kleinen hören auf zu kriechen, wenn die Grossen aufhören zu herrschen! — Hallo Meinung
https://youtu.be/APUw4xNl-UI

Dann werde Pflegekraft, kein Privatleben – keine Probleme!

Das beschreibt am besten wie eine Stellenausschreibung im Bereich der Pflege unter Herrn Spahn auszusehen hat🙈🦅


ich werde jetzt auch für das Klima streiken

Slået op af Siegfried Josef Kieslich i Tirsdag den 21. januar 2020
So denkt der ein oder andere Grüne wirklich über Elektro Autos.. Wie hier Wilfried Kretschmann, wahrscheinlich heimlich gefilmt..

Deutschlands Grünen-Chef über Donald Trumps Rede in Davos: «Ein einziges Desaster, ich bin fassungslos»

Robert Habeck hat sich in einem Video zur Rede des amerikanischen Präsidenten beim WEF geäussert und diesen dabei massiv kritisiert. Ein neuer Tiefpunkt im deutsch-amerikanischen Verhältnis. 

Das wacklige, im Hochformat aufgezeichnete Video ist zwei Minuten und 18 Sekunden lang, und es war eigentlich nur für den Instagram-Kanal des Zweiten Deutschen Fernsehens gedacht. Das zumindest sagt die Reporterin, die den Vorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, an diesem Dienstag im Getümmel des Weltwirtschaftsforums in Davos anspricht. Er habe die Rede gehört, sagt sie; das ist als Frage gemeint. Habeck bejaht und wartet dann gar nicht erst auf eine Erwiderung. «Und wenn die Frage ist, wie war’s: noch nicht mal höflich daneben, sondern einfach völlig daneben.» Gemeint ist der Auftritt des mächtigsten Gasts des WEF, dem amerikanischen Präsidenten.

Donald Trump hat in Davos kurz zuvor eine Lobeshymne auf die Vereinigten Staaten angestimmt und verkündet, dass die aufgrund seiner Politik prosperierende Wirtschaft des Landes die Umweltprobleme der Welt in den Griff bekommen werde. Der anschliessende Applaus ist sehr zurückhaltend; auf diese Weise wird auf Wirtschaftsgipfeln für gewöhnlich Missfallen ausgedrückt.