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7 Vorteile von Trockenpflaumen zum Vorbeugen und Heilen

Trockenpflaumen – Nicht jeder mag sie, aber jeder kennt sie vermutlich als altes, aber äußerst wirksames Hausmittel gegen Verstopfung. Dass sie neben der Anwendung zum Abführen noch weitere besondere Fähigkeiten haben, ist dagegen weniger bekannt. Deshalb findest du hier 7 Vorteile für deine Gesundheit und zudem, wie du sie selber herstellen kannst. Neugierig geworden? Dann lass uns starten…

Wie du mit Trockenpflaumen vorbeugen und heilen kannst

Pflaumen haben generell einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Der große Vorteil von Trockenpflaumen (auch Backpflaumen, Dörrpflaumen oder in der Alpenrepublik Dörrzwetschgen genannt) liegt im höheren Gehalt an B-Vitaminen sowie Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium und Kalzium – notwendige Nährstoffe, damit unser Stoffwechsel funktionieren und das Immunsystem perfekt arbeiten kann.

Säure-Basen-Haushalt

Damit unser Stoffwechsel gut arbeiten kann, ist ein Säure-Basen-Gleichgewicht besonders wichtig. Trockenpflaumen sind gute Basenlieferanten und deshalb geeignet, den Säuren-Basen-Haushalt zu stabilisieren und einer Übersäuerung vorzubeugen.

Junge Frau hat Magen-Darm-Probleme Trockenpflaumen

Für die Darmgesundheit

Die Bakterien der Darmflora unterstützen den Organismus dabei, um aus der Nahrung die lebensnotwendigen Inhaltsstoffe zu gewinnen. Und nicht nur das. Unsere Darmflora kommuniziert und beeinflusst über Botenstoffe auch unser Gehirn. Deshalb kann eine gestörte Darmflora beispielsweise auch der Auslöser einer Depression sein.

Magen-Darm-Probleme

Unsere Darmbakterien können uns ungesundes Essen schwer übelnehmen und ziemlich heftig reagieren. Die aus dem Gleichgewicht gebrachte Darmflora rächt sich unter Umständen mit Entzündungen, Verdauungsproblemen und im schlimmsten Fall mit Darmkrebs.

Schon in Aufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert findet sich eine Zubereitung „Medizinischer Pflaumen“, die zur Linderung von Verstopfung und Blähungen angewendet wurde. Weltweite neuere Studien konnten diese These bestätigen (1). Verantwortlich für die abführende Wirkung sind Ballaststoffe und Sorbitol (ein nicht fermentierbarer Zucker).

Diabetes

Obwohl Pflaumen generell einen hohen Zuckergehalt haben, fanden Forscher in einer Studie heraus, dass Trockenpflaumen mit einem niedrigen glykämischen Index (29) trotz ihres süßen Geschmacks keinen übermäßigen Anstieg von Blutzucker und Insulin verursachen.

Die antibakterielle Wirkung

Die enthaltenen Phenolverbindungen wirken sowohl im Magen-Darm-Trakt als auch im Harntrakt antibakteriell (1).

Osteroporose vorbeugen und lindern

Der Knochenumsatz ist ein fortwährender Prozess. Altes Knochengewebe wird abgebaut und neues gebildet. Trockenpflaumen begünstigen die Neubildung von Knochengewebe und können dadurch Osteoporose vorbeugen und möglicherweise sogar lindern.

Kupfer und Bor sowie Vitamin K1 sind in Backpflaumen reichlich vorhanden. Sie wirken vermutlich synergetisch. Während Bor beispielsweise die Ausscheidung von Kalzium und Magnesium im Urin verringert, wird durch das enthaltene Vitamin K die Knochenmineralisierung gefördert. Das enthaltene Kalium sorgt für die Aufrechterhaltung der Knochendichte.

Diese indirekten positiven Auswirkungen von Trockenpflaumen auf den Knochenumsatz wurden auch durch internationale Laborstudien gestützt. (1)

Trockenpflaumen als Antioxidant

In 24 Proben mit Backpflaumen konnten Wissenschaftler nachweisen, dass alle in dieser Studie gemessenen Carotinoide vom Menschen aufgenommen und teilweise in Vitamin A umgewandelt werden können. (1)

Viele phenolische Verbíndungen sorgen dafür, dass unsere Zellen vor Schädigung geschützt werden.

Gewichtskontrolle

Der Verzehr von Trockenpflaumen kann laut einer Studie das Risiko für Fettleibigkeit und Übergewicht in der Bauchregion verringern.

In einer weiteren Studie entdeckten englische Forscher vielversprechende Hinweise darauf, dass Trockenpflaumen zum Gewichtsverlust und zur Gewichtskontrolle beitragen können.

Falls du noch ein paar Tipps zum Abnehmen brauchst, schau doch mal hier.

Trockenpflaumen selber machen

Ideal aus dem eigenen Garten oder gekauft als Bio-Pflaumen – die Herstellung von Dörrpflaumen ist einfach.

Die gewaschenen Pflaumen schneidest du längsseitig auf, klappst sie auf und entfernst den Kern.
Mit der Schalenseite nach unten werden sie nun in den Dörrautomaten oder auf einem mit Backpapier belegten Backblech gelegt.

Wenn du den Backofen zum Trocknen benutzt, sollte die Temperatur nicht über 40 Grad liegen, um die Nährstoffe in den Früchten zu erhalten. Damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen kann, klemme einen Holzkochlöffel zwischen die Ofentür, sodass sie einen Spalt offensteht. Nach etwa 10-15 Stunden (je nach Größe der Pflaumen) sind sie trocken.

Bevor du die Trockenpflaumen in ein luftdichtes Gefäß füllst, müssen sie vollständig abgekühlt sein.

Wie viele Trockenpflaumen kann man pro Tag essen?

Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 100g bis maximal 150g. Eine Studie hat jedoch gezeigt, dass der Verzehr von 50g Trockenpflaumen pro Tag für ältere Frauen zur Vorbeugung von Osteoporose genauso effektiv ist.

Bei Verstopfung kannst du am Abend 5 Trockenpflaumen in Wasser einweichen. Am nächsten Morgen solltest du sie etwa 15 Minuten vor dem Frühstück mitsamt dem Einweichwasser essen.

Zum Schluss

Trockenpflaumen können viel mehr als nur abführen. Dank der besonderen Zusammensetzung ihrer Nährstoffe können sie zudem beim Abnehmen helfen sowie Krankheiten vorbeugen und möglicherweise sogar heilen.

Trockenpflaumen selbst herzustellen, ist gesünder und zudem kostengünstiger. Probiere es aus – deiner Gesundheit zuliebe!

Bleib oder werde gesund und pass gut auf dich auf!

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