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Lerne eine neue Sprache in nur 15 Minuten pro Tag!

Lerne eine neue Sprache

Wie du eine neue Sprache in nur 15 Minuten pro Tag lernen kannst

Wieviel Zeit musst du täglich in das Sprachenlernen investieren? Die Babbel-Methode gibt 15 Minuten als Richtwert an. Wir haben dazu eine Sprachexpertin befragt.

Artikel von: CLAIRE LARKIN

Wie du es von einem Anbieter von Sprachkursen erwarten kannst, sind fast alle Mitarbeiter bei Babbel mehrsprachig. Ich sage fast, weil ich (noch) nicht dazugehöre. Wie viele englische Muttersprachler kam ich bei dem Versuch, in der Schule eine andere Sprache zu erlernen, nicht allzu weit. Inzwischen habe ich im Deutschen ein mittleres Konversationsniveau erreicht – aber im Vergleich zu meinen internationalen Kollegen ist das keine Besonderheit. Tagtäglich höre ich im Büro zig Sprachen – die Leute wechseln in Gesprächen mit den Kollegen mühelos von einer Sprache in die andere und übersetzen ihre witzigen Redewendungen ins Englische. Doch auch unter denjenigen bei Babbel, die laufend neue Sprachen lernen, wird man sicherlich niemanden finden, der über einem Französisch-Übungsbuch sitzt und paukt, bis er endlich fließend spricht. 

Dies liegt am Grundprinzip des Lernkonzepts von Babbel. Wir sagen, dass 15 Minuten täglich die ideale Zeit ist, um eine neue Sprache zu erlernen. Wie also eignen sich die Mitarbeiter von Babbel neue Sprachen an, obwohl sie deutlich weniger Zeit darauf verwenden, als ich beispielsweise in der Schule damit verbracht habe, englische Verben zu konjugieren? Ich habe mich mit einer der Sprachwissenschaftlerinnen von Babbel, Karoline Schnur, unterhalten, um herauszufinden, wieso 15 Minuten pro Tag zum Sprachenlernen ausreichen.”

Unsere Tipps und Tricks für das Erlernen einer Sprache 

1. Lerne unterwegs

Da pro Tag etwa 15 Minuten zum Lernen vorgesehen sind, möchte ich mir von Karoline unbedingt Tipps holen, wie ich diese Zeit am besten nutze.

„Überlege, wann du mehr und wann du weniger Zeit hast. Dementsprechend kannst du Übungen auswählen. Wir von Babbel haben die Lektionen so gestaltet, dass du sie während Wartezeiten oder beim Pendeln machen kannst.“ 

Viele nutzen die App in öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere auf dem Weg zur Arbeit. Es ist genau das Richtige für eine ansonsten langweilige Beschäftigung.

2. Das individuell richtige Lernmuster finden

Karoline merkt an, dass du das Lernen an deine Vorlieben anpassen kannst. Deine Persönlichkeit steht im Vordergrund.

„Beim Erlernen von Sprachen gibt es grundsätzlich zwei Herangehensweisen: Es gibt Menschen, die Routine schätzen, und andere, bei denen dies nicht der Fall ist. Wer Routine gerne mag, kann sich einen Plan machen, wie beispielsweise zwei Wiederholungseinheiten und eine neue Lektion pro Lerneinheit. Dieser Aufbau bleibt dann immer gleich. Dann gibt es die Menschen, die mit Routine nichts anfangen können. Das ist überhaupt kein Problem, denn sie müssen ja mit der App nicht jeden Tag dasselbe tun.“

Bist du lieber spontan? Dann widmest du eben einen Tag nur Wiederholungen (die dennoch keine verlorenen Tage sind). An einem anderen Tag machst du dafür nur neue Lektionen – je nach Lust und Laune.

3. Selbstvertrauen durch praktische Übung steigern

Karoline empfiehlt außerdem, dass du die neue Sprache mindestens an einem Tag der Woche im echten Leben anwendest:

„Wenn es in deiner Stadt ein spanisches Restaurant gibt, könntest du den Kellner mit ‚¡Hola!‘ begrüßen oder versuchen, auf Spanisch zu bestellen. Falls das nicht möglich ist, gibt es jede Menge Alternativen, wie beispielsweise zu lesen, einen Podcast zu hören oder eine Online-Community zu finden, in der du mit anderen kommunizieren kannst. Die praktische Anwendung ist die beste Methode, um das Gelernte auch im Langzeitgedächtnis zu bewahren.“

Wenn du planst, eine Sprache im wirklichen Leben anzuwenden (was schließlich das Ziel ist, nicht wahr?), solltest du sie auch tatsächlich einsetzen.

4. Tägliches Lernen zur Gewohnheit machen

Und hier kommt Karolines letzter Tipp:

„Am allerwichtigsten ist es, jeden Tag etwas zu tun. Auch wenn es nur 10 Minuten 
sind und nicht 15, ist das besser als nichts.“

Wenn du ab jetzt jeden Tag eine Viertelstunde für eine neue Lektion einplanst und dann noch 5 Minuten lang das Gelernte wiederholst, liegt der Fokus dieser Zauberformel auf jeden Tag und nicht auf den 15 Minuten. Die tägliche Übung ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit dieser Beständigkeit wirst du die neue Sprache im Handumdrehen lernen und sprechen.