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10 Fakten: Wozu unser Gehirn fähig ist

Unser Gehirn ist einzigartig und komplex. Es hilft uns, in ungeahnte Höhen aufzusteigen, sucht nach Lösungen für Probleme und läßt unsere Illusionen im Traum wahr werden. Um Ideen und Ziele zu verwirklichen, müssen wir verstehen, wie unser Denkapparat funktioniert.

Unser Gehirn arbeitet größtenteils automatisch.

Ein großer Teil unserer heutigen Gedanken bezieht sich auf die Vergangenheit. Pessimisten tun sich daher schwer, ihre Wahrnehmung von der Welt zu verändern. Auch Vorurteile können sehr hartnäckig sein und wir haben oft Mühe, diese abzulegen.

Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen Realität und Illusion.

Es bezieht sich auf Erlebtes und kann Fantasie und Wirklichkeit nicht auseinanderhalten. Optische Täuschungen und so genannte Kippbilder sind Phänomene, mit denen uns unser Gehirn mitunter einen Streich spielt und uns unsere Vorstellung als Realität vorgaukelt.

Wie wir über etwas denken, ist entscheidend.

War früher alles besser? Das ist natürlich subjektiv, denn oft behalten wir nur die positiven Erlebnisse im Gedächtnis. Auch ein sehnlicher Wunsch kann uns beherrschen und uns zu außergewöhnlichem Einsatz motivieren. Möchten wir etwas verändern, müssen wir bei unseren Gedanken beginnen.

Geistige Arbeit beeinflusst unsere Emotionen.

Stress macht uns gereizter und unausgeglichener. Obwohl die Werte unseres Herz-Kreislauf-Systems konstant bleiben, sinkt nach einer geistigen Tätigkeit unsere körperliche Leistungsfähigkeit. In unserem Gehirn erhöht sich der individuell empfundene Grad der Anspannung und unser Körper wird entsprechend gebremst.

Unser Gehirn braucht Übung.

Genau wie unser Körper die Nahrung, braucht unser Denkapparat das tägliche Training. Freunde, Spaziergänge, Sport, Lesen und Lernen, Schlaf, Reisen und viele anderen Aktivitäten helfen unserem Gehirn, leistungsfähig zu bleiben.

Einfach mal Abschalten ist wichtig.

Abschalten und ausreichender Schlaf ist das Beste, was wir für unser Denkorgan tun können. Damit erhalten wir nicht nur unser Leistungsvermögen, sondern sorgen auch für ein stabiles Immunsystem.

Unser Gehirn schläft nicht.

Während wir schlafen, arbeitet unser Gehirn sehr komplex, damit wir neue Herausforderungen problemlos bewältigen können.

Vergessen  ist gut, um unser Gehirn nicht zu überfordern.

Es wäre schön, wenn wir selbst entscheiden könnten, was uns in Erinnerung bleibt. Das Gehirn hilft uns durch Vergessen, unwichtige Dinge loszuwerden und somit Platz für neue Eindrücke zu schaffen. Deshalb müssen Informationen, die wir im Gedächtnis behalten wollen, öfter wiederholt bzw. immer wieder verwendet werden.

Unser Gehirn ist unser Retter bei Gefahren.   

Eine in unserem Gehirn ausgelöste Emotion in Form von Angst versetzt unseren gesamten Körper in Alarmbereitschaft – eine überlebenswichtige Strategie!

Wir können unser Gehirn verändern.

Jede Art, in der wir auf eine bestimmte Situation reagieren, verändert die neuronalen Verbindungen in unserem Gehirn. Positive Emotionen regen unser Belohnungssystem an und motivieren uns. Negative Emotionen sind nicht unbedingt schlecht, denn sie sind überlebenswichtig. Sie aktivieren unser körpereigenes Alarmsystem, damit wir Gefahren erkennen und ihnen ausweichen können.

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